Gisela Oberbeck „Türkei-Bilder“

Ausstellungseröffnung 08.10. 20 Uhr

Gisela Oberbeck (*1953 in Karlsruhe) studierte von 1973 – 1983 Malerei und Graphik an den Akademien der Bildenden Künste in Stuttgart und München. Der Schwerpunkt ihres Interesses lag auf Holz-, Linol-, Papierschnitt, sowie Schattenbild und Kunstbuch. Nach diversen Reise- und Projektaufenthalten in Lateinamerika, Spanien und Frankreich und der Gründung des SchattenBildTheaters go, erhielt sie im Jahr 1989 die Einladung einer Reisegesellschaft, in der Westtürkei Zeichen- und Malkurse für deutsche Tourist*innen zu geben. Zwar fand sie daran vor Ort wenig Gefallen, erhielt dann aber durch Zufall die Möglichkeit, die Stelle einer Reiseleiterin zu besetzen. In den darauffolgenden drei Jahren lebte sie jeweils halbjährlich in Deutschland und der Türkei, und führte Tourist*innen rund um Ephesus zu antiken Bauwerken. In ihren „Urlaubs“ – Zeiten reiste sie in die West-, Ost-, Süd- und Zentraltürkei. Dabei trug sie immerzu ihr Skizzenbuch mit sich, und hielt Momentaufnahmen von Menschen fest, die „sie ansprangen“ in ihrer Haltung während ihrer zahlreichen Begegnungen in den Städten und auf dem Land, in Teehäusern und auf Basaren, in deren Zuhause und auf den Straßen. Ihr künstlerischer Fokus lag auf den farbenfrohen, gemusterten und miteinander kombinierten Stoffen der Kleider, Teppiche und Tücher. Die Skizzen setzte sie nachträglich in Linol- und Holzschnitte um, die nun in der Ausstellung „Türkei-Bilder“ zu sehen sind. Diese wird gemeinsam von Ricarda Oberbeck und IF.N. kuratiert.

Auf Anfrage können die einzelnen Bilder auch käuflich erworben werden. Der Erlös der Bilder geht vollständig in die Miet- und Nebenkosten sowie die Projektarbeit des KulturquARTier Frankfurt e.V.