Statt Wald Garten

Anfang April 2020 sollten die Arbeiten am Bau der Hochbeete, Schuppen und Hive beginnen.
Im Laufe der folgenden Wochen waren Malerei-Workshops mit Kindern und Jugendlichen sowie mit Geflüchteten geplant um die Hochbeet-Konstruktionen zu „verschönern“. Ein Großteil der Hochbeete sollten Ende April/ Anfang Mai fertiggestellt sein um die ersten Bepflanzungen ihm Rahmen von Workshops mit Kindern und Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Geflüchteten und anderen Interessenten durchzuführen.

Konzeptkünstler*innen:

Eileen Helm, Elena Viktorovna Stromberger

Zeitraum

April 2020 – Oktober 2020

Anlässlich des unaufhaltsamen Klimawandels, der sich in den letzten Jahren immer schneller zum Schlechten für Mensch, Tier und Pflanze entwickelte, auch in Frankfurt spürbar in den besonders trockenheißen Sommern 2018 und 2019, sowie dem milden Winter 2019/2020, und sicher nicht zu einem geringen Teil einen Urgrund in der fortschreitenden Industrialisierung trägt, will das KulturquARTier Frankfurt – ansässig in einem besonders diversen Industrie-Gebiet am Riederwald, welches sich sowohl durch graue Betonbauten, alsauch Grünflächen auszeichnet – das Projekt Statt Wald Garten in die Wege leiten und die beiden gegeneinander arbeitenden Pole Industrie und Natur in Einklang bringen. Nicht bis zu letzt sind auch die geplanten Autobahntunnelarbeiten direkt vor den Türen des Vereinssitzes mitten durch das besonders wilde Waldstück „Am Teufelsbruch“ ein ausschlaggebender Grund für dieses Projekt. Im vergangenen Sommer ist dem Kollektiv aufgefallen, dass in ihrem kleinen Balkonbeet aus Basilikum und Lavendel viele Wild- und Honigbienen Nektar sammeln und, wie es scheint, direkt aus dem kleinen Waldstück, welches sich hinter der ehemaligen Wohnwagensiedlung befindet, kommen. Auf den großen Parkflächen des Geländes, auf welchem sich die Räumlichkeiten des Vereins befinden, sollen im Laufe der Jahre bis zu 30 Hochbeete mit Mischkulturen unter anderem entlang des Zauns

Darunter 10 Hochbeete mit Bienenfreundlichen Pflanzen bzw. Stauden. Des Weiteren sind ein kleiner Gartenschuppen und ein Hive für mehrere Bienenstöcke (ca. 2-3 Stöcke) in Planung. Bei der Beschaffung von Baumaterial wird auf die Nachhaltigkeit der Rohmaterialien geachtet.

Seit April ist das KulturquARTier ebenfalls Bienenhalter*in und plant zukünftig Beobachtungs-Workshops für groß und klein einzurichten.

Die Covid-19 Krise, hat das Projekt vorerst auf Eis gelegt. Das KulturquARTier Kollektiv bemüht sich das Angebot vorsert auf Online Veranstaltungen umzustellen.
Ein Online Workshop zur Herstellung von Seedbombs ist bereits online auf unserem YouTube Kanal